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	<title>Unterricht | Kantonsschule Im Lee</title>
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	<item>
		<title>Die Suche nach Glück</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/die-suche-nach-glueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Hauenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[152 junge Erwachsene hatten am 4. Juli 2026 Grund zum Feiern, als sie nach ihrer Schulzeit an der KS Im Lee  ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400;"><em>152 junge Erwachsene hatten am 4. Juli 2026 Grund zum Feiern, als sie nach ihrer Schulzeit an der KS Im Lee endlich ihr Maturzeugnis in den Händen hielten. Doch bevor es so weit war, mussten sie schriftliche und mündliche Prüfungen in etlichen Fächern ablegen.</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Dazu gehört auch der Maturaufsatz im Fach Deutsch. Vier Stunden (nicht Lektionen!), also ganze 240 Minuten, stehen den 4. Klässler:innen zur Verfügung, um eines von fünf Themen zu bearbeiten.</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Was entstehen da für Texte? Lesen Sie selbst!</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Lorca Holscher (4b) hat ein Märchen geschrieben zum folgenden Zitat vom römischen Politiker, Philosophen und Schriftsteller Lucius Annacus Seneca (ca. 4 v.Chr. – 65 n.Chr.): «Glücklich ist nicht, wer dem anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält».</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Wer weiss? Vielleicht lernen Sie bei der Lektüre selbst etwas über die Suche nach dem Glück. Viel Spass bei der Lektüre.</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Stefanie Bäurle</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Suche nach Glück</strong><em></em></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Es war einmal ein Mädchen, dem das Glück abhandengekommen war. Das Mädchen war schon immer glücklich gewesen, sein ganzes Leben lang. Das Glück war geradezu aus seinen Poren gedrungen und hatte jeden in seiner Umgebung angesteckt. Immerzu mussten alle, mit denen das Mädchen sprach oder in dessen Gegenwart es sang, lachte oder sprang, grinsen. Man konnte gar nichts dagegen tun.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Doch eines Tages, als das Mädchen aufwachte, merkte es, dass sein Glück abhandengekommen war. Es war nicht wie ein Feuer langsam heruntergebrannt und jetzt aus, sondern wie mit einem Lichtschalter von einem Moment auf den anderen ausgeschalten worden. Es war, als ob jemand das Glück gestohlen hatte. Das Mädchen entschied sich dazu, so zu tun, als wäre das Glück nicht weg, es würde weiterhin springen und lachen und singen. Denn vielleicht würde das Glück ja wieder zurückkommen, wenn es nur lange genug so tat. Für alle Menschen, die das Mädchen sahen, wirkte es wie immer. Das Grinsen schlich sich zwar etwas verspätet auf ihre Gesichter, aber das merkte niemand. Nur im Mädchen drin wurde es immer dunkler und düsterer.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Nachdem das Mädchen so einige Tage das Glück gespielt hatte, war seine Energie aufgebraucht. Es entschied sich, das Glück zu suchen. Wenn es jemand geklaut hatte, dann würde das Mädchen sich sein Glück wieder zurückklauen.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Und so machte sich das Mädchen auf den Weg. Es lief und lief und lief, immer weiter der Nase nach. Die Landschaft um das Mädchen wurde immer trockener. Die Sonne stach herab aus dem Himmel und verbrannte alles gnadenlos. Der Boden bestand aus harten Gesteinsbrocken in den verschiedensten Farben und Formen. Die kleinsten waren ein Sandkorn und die grössten grösser als das Mädchen. Wenn das Mädchen müde war, legte es sich in den Schatten eines Felsens, danach lief es wieder weiter.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Nach einiger Zeit traf das Mädchen einen Geier. Er sass auf einem vertrockneten Ast in der Luft und überschaute das Land. Das Mädchen blieb unter dem Ast stehen und schaute hinauf. Die Sonne blendete und keine Wolke war am Himmel zu sehen. Der Geier sass wie ein schwarzer Schatten gegen den stahlblauen Himmel und schaute auf das Mädchen hinab. Schliesslich rief das Mädchen mit dünner Stimme hinauf: «Ich suche mein Glück, jemand hat es mir gestohlen. Hast du es gesehen?» Der Geier schaute das Mädchen mit einem Auge an, drehte den Kopf und schaute es mit dem anderen Auge an. Dann breitete er die grossen Schwingen aus, stiess sich vom Ast ab und schwebte ohne Flügelschlag zu Boden. Das Mädchen wich einige Schritte zurück. Trotzdem wiederholte es seine Frage. Der Geier schaute das Mädchen einen Moment mit beiden Augen an und antwortete dann, er habe kein Glück gesehen, er wisse überhaupt nicht, wie Glück aussehen solle. Dann fügte er hinzu, er habe auch nie Glück gefühlt, er wisse gar nicht, wie sich das anfühle. Der Geier tat dem Mädchen leid, es fing an, sein Glück zu beschreiben, um dem Geier ein Bild zu vermitteln. Mittendrin brach es ab. Es wusste nicht mehr, wie sich sein Glück angefühlt hatte. Es wisse nur, dass es jetzt weg sei, erklärte es dem Geier. Dort, wo das Glück zuvor gesessen habe, befinde sich jetzt nur eine leere Stelle. Der Geier überlegte einen Moment und versuchte dann, das Mädchen zu trösten. Das Glück spiele auch nicht so eine wichtige Rolle, man müsse nur genug zu essen und zu trinken haben. Er wandte den Kopf und umfasste die ganze Steinwüste mit einer Bewegung. Das alles sei sein Herrschaftsgebiet, erklärte er dem Mädchen stolz. Nur das sei wichtig. Das Mädchen blickte auf die heissen Steine in all ihren Farben. Das Mädchen blickte hinauf in den blauen Himmel, an dem die Sonne hing und so gnadenlos brannte. Die Luft über den Steinen war so heiss, dass sie schillerte. Das Mädchen liess sich die Worte des Geiers durch den Kopf gehen und merkte sie sich. Es bedankte sich bei dem Geier und machte sich wieder auf den Weg.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Das Mädchen lief weiter und weiter. In der Ferne fing es an zu rauschen und mit jedem Schritt wurde es lauter. Da kam das Mädchen an einen grossen Strom. Er war durch einen Hang begrenzt, auf dem kleine Pflanzen wuchsen. Das Wasser rauschte und riss alles mit sich, was ihm in die Quere kam. Das Mädchen hatte keine Chance, hinüberzukommen. Also lief es stromaufwärts weiter, links neben sich das Wasser und rechts die Wüste. Mit der Zeit floss der Strom langsamer und verlor an Kraft. Und je weiter das Mädchen lief, desto ruhiger wurde das Wasser und das Flussbett schmaler. Das Mädchen konnte kleine und grosse Fische sehen, die mit der Strömung hin und her zischten und sich zwischen den Algen versteckten. Es setzte sich an das Ufer und liess seine Beine in das kühle Wasser baumeln. Eine Wolke war vor die Sonne gezogen und spendete etwas Schatten.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Als das Mädchen sich wieder auf den Weg machte, fing es an zu nieseln, kleine Tropfen benetzten die heissen Steine neben dem Fluss. Der Regen wurde stärker und stärker. Er kühlte den Boden und befeuchtete die Luft. Man konnte nicht mehr in die Ferne sehen, so dicht fielen die Tropfen. Das Mädchen war nach kürzester Zeit bis auf die Haut durchnässt. Es spürte eine tiefe Traurigkeit in sich, die dunkel und alt war. Das Mädchen merkte, dass die Traurigkeit schon seit langer, langer Zeit in ihm harrte und wartete. Aber das Mädchen hatte nie Zeit für die Traurigkeit gehabt, vor lauter Glücklich-sein. Jetzt stieg diese Traurigkeit hoch und ergriff das Mädchen mit voller Wucht. Sie war wie eine Welle, die das Mädchen verschluckte und mit sich zog. Das Mädchen gab sich der Traurigkeit hin, es war von aussen und innen durchnässt und der Welt entrissen.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Es lief weiter und als der Regen wieder aufhörte, sah das Mädchen, dass es an ein Gebirge gekommen war. Die Traurigkeit zog sich zurück und wurde für den Moment zu einem kleinen, dunklen Ball, im Bauch des Mädchens.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Vor ihm türmten sich die Berge, bis in den Himmel hinauf. Das Mädchen fing an, die Berge zu besteigen. Ein Wind zog zwischen den Bergen hindurch. Das Mädchen war schon fast wieder getrocknet. Immer weiter hoch kletterte es, da bemerkte es eine Bewegung neben sich. Aber es war niemand zu sehen, nur Felsen und ab und an eine kleine Tanne oder ein Busch. Das Mädchen kletterte weiter und wieder bewegte sich etwas neben ihm. Ein grosser Puma huschte die Felsen hinauf, immer den Abstand wahrend. Als der Puma bemerkte, dass das Mädchen ihn entdeckt hatte, hielt er an. Er setzte sich auf einen Felsen und blickte ins Tal. Das Mädchen setzte sich neben ihn. Es fragte: «Verfolgst du mich?» Der Puma verneinte und bejahte dann. Er erklärte, er würde alle, die sich in den Bergen bewegen, beobachten. Er wisse immer, wer wo sei. Das Mädchen nickte und schaute sich die Berge an. Es fragte den Puma, ob der das Glück des Mädchens gesehen habe. Der Puma fragte, wie das Glück aussehe, er habe viel in den Bergen gesehen. «Mein Glück ist wie gesponnenes Licht und eine ganz kleine Kugel, die immer in meinem Bauch war. Von dort hat das Glück durch alle Fasern meines Körpers geschienen. Aber jetzt ist die Kugel weg», erklärte das Mädchen. Dann fügte es hinzu: «Aber jetzt habe ich eine andere Kugel im Bauch. Aber es ist nicht mein Glück, sondern die Kugel besteht aus Wasser. Diese Kugel strahlt nicht, sondern ist dunkel, nass und kalt. Es ist eine Traurigkeit, die ich lange Zeit ignoriert habe, und jetzt hat sie den Platz meines Glücks eingenommen.» Der Puma hörte sich an, was das Mädchen erzählte. Er antwortete, sein Glück sei nie eine Kugel gewesen und auch nicht so allergreifend. Er habe sich auch nie so viele Gedanken über das Glück gemacht. Dann fügte er hinzu, dass er glücklich sei, wenn er das machen könne, was ihm gefalle. Aber hier sei niemand mit dem Glück durchgekommen, niemand habe so eine Kugel transportiert. Das Mädchen bedankte sich bei dem Puma und wollte sich wieder auf den Weg machen. Der Puma bot ihm an, dass er das Mädchen auf seinem Rücken durch die Berge bringen könnte. So ritt das Mädchen durch die Berge, die Welt flog an ihm vorüber und verwischte zu Schatten. Der Puma brachte das Mädchen auf die andere Seite des Gebirges. Als sie dort angekommen waren, liess er es absteigen und wünschte ihm viel Glück. Das Mädchen bedankte sich, stieg den letzten Abhang hinab und liess die Berge hinter sich.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Jetzt lief es wieder selbst. Es kam durch einen grossen Wald. Es gab alte Bäume, die ihre Äste bis in den Himmel streckten und leise im Wind rauschten. Der Boden war mit weichem Moos und Tannennadeln bedeckt und weisse Sternblumen sprossen darauf. Durch das Blätterdach schienen Sonnenstrahlen und kleine Insekten tanzten in dem Licht. Das Mädchen traf einen Raben. Der Rabe sass auf dem Boden und versuchte eine Nuss zu öffnen. Das Mädchen ging langsam auf den Raben zu. Der Rabe pickte vergebens auf die Nuss ein, sie öffnete sich nicht. Schliesslich fragte das Mädchen, ob es helfen könne. Der Rabe krächzte verärgert, wie das Mädchen ihm denn helfen wolle. Das Mädchen war verwundert, eine solche Frage hatte ihm noch nie jemand gestellt. Das Mädchen sagte, es wisse nicht wie, aber es würde gerne helfen. Dann fügte es hinzu, dass es nämlich ebenfalls Hilfe brauche. Der Rabe konnte die Nuss immer noch nicht öffnen und bot dem Mädchen einen Handel an. Für die geöffnete Nuss wolle er dem Mädchen auch helfen. Als die zwei es endlich geschafft hatten, die Nuss zu öffnen, schilderte das Mädchen sein Problem. Sein Glück war gestohlen worden, erzählte es dem Raben. Da fing der Rabe an zu lachen. Er lachte so lange, bis sein Bauch wehtat. Dann sah der Rabe, dass es dem Mädchen ernst war und er fragte, wie das Glück denn aussehe, falls er den Dieb sehe. «Mein Glück ist eine kleine, goldene Kugel aus gesponnenem Licht, die immer in meinem Bauch war. Von dort hat das Glück alle meine Gliedmassen erfüllt. Aber jetzt ist die Kugel weg. Und stattdessen habe ich eine Wasserkugel. Diese saugt alles auf und wird doch nicht heller. Sie ist dunkel und nass», erzählte das Mädchen. Der Rabe versprach, nach dem Glück Ausschau zu halten, und nahm dem Mädchen das Versprechen ab, dass, wenn das Mädchen das Glück nicht bald wiederfände, es sich dann auf seine anderen Eigenschaften verliesse, denn das Glück sei nicht das Einzige, was einen Menschen definiere. Das Mädchen versprach es ihm und machte sich dann wieder auf den Weg. Der Rabe schaute ihm hinterher und sorgte sich ein wenig. Mittlerweile war ihm das Mädchen doch ans Herz gewachsen.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Das Mädchen war schon seit einer Weile fort und ging dem Raben doch nicht aus dem Sinn. Er flog los, um es zu suchen und wenigstens zu begleiten auf einem Stück des Weges. Er flog in die ungefähre Richtung, wo er es zuletzt gesehen hatte, und konnte schon bald eine kleine Gestalt sehen. Das Mädchen blickte überrascht auf, als der Rabe wieder neben ihm war. Es freute sich, dass er es begleiten wollte.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Der Rabe bemerkte, dass das Mädchen gar nicht unglücklich wirke, nur etwas verloren. Das Mädchen erzählte ihm von seiner früheren Wirkung auf alle, wie das Glück aus seinen Poren drang und jeden im Umfeld glücklich machte. Da erwiderte der Rabe, dass er jetzt gerade glücklich sei, hier mit dem Mädchen unterwegs zu sein. Dann verstummten beide und gingen nebeneinander her. Das Mädchen erinnerte sich an die Traurigkeit, die in seinem Bauch ruhte und war froh, dass es jetzt Zeit hatte für die Traurigkeit. Der Rabe und das Mädchen durchquerten den Wald und kamen an ein grosses Meer. Aber sie liefen weiter und weiter und weiter. Sie liefen über Wiesen, durch Wälder und über Berge.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Schon bald suchte das Mädchen nicht mehr nach seinem Glück. Es fühlte eine Bandbreite an Gefühlen und versuchte möglichst keines zu verdrängen. Der Rabe und das Mädchen redeten mit allen, die sie trafen über Glück und wie sie es fühlten. Und alle Antworten behielt das Mädchen in seinem Herzen und merkte sie sich. In seinem Bauch tummelten sich kleine, bunte Kugeln, die abwechselnd alle Fasern des Mädchens erfüllten und aus ihm herausstrahlten. Ab und an war auch das Glück dabei. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em>Text: Lorca Holscher, Maturandin 2026 (ehemaliges 4b)<br /></em></span><span style="color: #000000;"><em>Foto: Judith Balla</em></span></p></div>
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		<title>Warum sich ein Austauschjahr auf jeden Fall lohnt</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/warum-sich-ein-austauschjahr-auf-jeden-fall-lohnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Hauenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Théo Gologossidis besuchte im Schuljahr 2025/26 als Austauschschüler die Kan-tonsschule Im Lee und war Teil der Klasse 3g. Im Rahmen des ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em>Théo Gologossidis besuchte im Schuljahr 2025/26 als Austauschschüler die Kantonsschule Im Lee und war Teil der Klasse 3g. Im Rahmen des Halbklassenunterrichts im Fach Deutsch hielt er die folgende Rede, die wir hier als Audio mit Text veröffentlichen.</em></span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em>Viel Vergnügen beim Zuhören und Mitlesen!</em></span><br /><span style="color: #000000;"><em></em></span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em>Alexandra Hauenstein</em><em></em></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><em></em></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><em></em></span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Warum sich ein Austauschjahr auf jeden Fall lohnt</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Heute möchte ich mit euch über ein sehr interessantes Thema sprechen – darüber, warum sich ein Austauschjahr auf jeden Fall lohnt.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Viele Menschen könnten denken: Ein Austauschjahr ist Zeitverschwendung. Schliesslich verbringt man fast ein ganzes Jahr fern von seinem Heimatland, fern von seinen Freund:innen, die man mag, fern von der eigenen Familie, die man liebt und schätzt. Ausserdem ist man mit vielen unbekannten Dingen konfrontiert, an die man noch nicht gewöhnt ist. Hinzu kommt, dass man vielleicht kurz vor dem Abschluss eines Schuljahres steht und auf keinen Fall riskieren möchte, ein ganzes Jahr wiederholen zu müssen.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Doch genau aus diesen und vielen anderen Gründen sage ich euch: Ein Austauschjahr lohnt sich wirklich.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich denke, dass es zwei Arten von Reichtum gibt: den materiellen Reichtum, den jeder kennt – Geld, Häuser, Autos –, und den immateriellen Reichtum. Dieser besteht aus allem, was einen Menschen geprägt hat, prägt und noch prägen wird, sowie aus der Art und Weise, wie er die Welt sieht und interpretiert. Dazu gehören Bildung, Erfahrungen, Erlebnisse und Einflüsse durch Menschen und die Umgebung. Ich denke dabei an das berühmte Zitat von Jean-Jacques Rousseau: „Der Mensch wird gut geboren, aber die Gesellschaft verdirbt ihn.“</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Anhand vieler historischer Persönlichkeiten und ihrer Lebenswege können wir erkennen, wie sehr ein Auslandaufenthalt das Leben eines Menschen verändern und beeinflussen kann. Albert Einstein, geboren in Deutschland, entschied sich in seiner Jugend, seine Heimat zu verlassen und in der Schweiz zu studieren. Dort entwickelte er seine geistige Unabhängigkeit weiter, lernte Menschen kennen, die seine Ideen beeinflussten, und begann den Weg, der ihn später dazu führte, die Physik zu revolutionieren.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Nelson Mandela reiste und studierte in verschiedenen afrikanischen Ländern und besuchte ausserdem das Vereinigte Königreich. Im Kampf gegen die Apartheid nutzte er die Erfahrungen, die er auf seinen Reisen gesammelt hatte, als Grundlage für seine politische und diplomatische Strategie.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Oder denken wir an die berühmte Chemikerin Marie Curie. Sie wurde in Polen geboren und zog nach Paris, um dort an der Universität zu studieren. Durch grossen Fleiss, intensive Arbeit und viel Hingabe gelang es ihr, in einer Zeit, in der Frauen – besonders im intellektuellen Bereich – oft mit Geringschätzung behandelt wurden, zwei Nobelpreise zu gewinnen. Und viele weitere bekannte Persönlichkeiten wie Julius Cäsar, Mahatma Gandhi, Benjamin Franklin, Nikola Tesla, Charles Darwin, Sigmund Freud und unzählige andere machten Erfahrungen im Ausland oder hatten prägende internationale Erlebnisse und wurden zu bedeutenden Persönlichkeiten der Geschichte.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Und ich habe das Gefühl, dass ich mich heute ein wenig in all diesen Menschen wiederfinde(n) und sie besser verstehen kann. Durch meinen Austausch hat sich meine Sicht auf die Welt, auf andere Menschen und auf die Gesellschaft insgesamt enorm erweitert. Hier in der Schweiz hatte ich die Möglichkeit, in einem Umfeld zu leben, das völlig anders ist als das, was ich aus Brasilien gewohnt war. Die Kultur hier unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der Kultur meiner Heimat. Allein das war bereits eine Herausforderung, der ich mich jeden Tag stellen musste und an die ich mich anpassen musste. Dadurch bin ich als Mensch stärker geworden, habe mich weiterentwickelt und viele Erfahrungen gesammelt. Ich habe hier wunderbare Menschen mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, Ideen und Denkweisen kennengelernt. Durch sie habe ich auch gelernt, mich selbst besser kennenzulernen und mit grösserer Sicherheit zu wissen, wer ich wirklich bin. Ausserdem habe ich hier viele Freundschaften geschlossen und die Möglichkeit gehabt, eine neue Sprache zu lernen: Deutsch.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Deshalb sage ich euch: Wenn ihr die Möglichkeit habt, ein Austauschjahr zu machen, dann nutzt sie. Es ist eine der prägendsten und zugleich schönsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Das sind meine Gründe, warum sich ein Austauschjahr auf jeden Fall lohnt.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!</span> </p>
<p><em></em></p></div>
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		<title>Le français? J&#8217;ai un kick!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Hauenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Jährlich am 20. März wird die Journée internationale de la francophonie begangen. Punktgenau an diesem Tag besuchten Vertreter:innen des Romanischen Seminars ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="font-weight: 400;"><strong>Eine Entdeckungsreise der besonderen Art im Lee</strong></h4>
<p><strong></strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Jährlich am 20. März wird die <em>Journée internationale de la francophonie</em> begangen. Punktgenau an diesem Tag besuchten Vertreter:innen des Romanischen Seminars der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Ursula Bähler unsere Schule und ermöglichten unseren dritten Klassen einen Einblick in die Vielfalt, die Französisch in der Welt und auch als Studienbereich bietet. Dabei war es den Ausführenden ein spürbares Anliegen, zu zeigen, wie viel Sprache und Literatur mit dem Leben zu tun hat und wie wichtig Französisch als Weltsprache ist und bleibt. Hier ein paar Beispiele für das, was in den Ateliers erlebbar wurde:</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Jedes Wort erzählt (s)eine Geschichte; das Französisch auf dem afrikanischen Kontinent ist nicht dasselbe wie dasjenige, das man in Québec oder Frankreich hört, spricht und schreibt. Dass Französisch in Afrika auch heutzutage so verbreitet ist, hat einen nicht unproblematischen geschichtlichen Hintergrund; warum das Doppel-L in <em>fille</em> und <em>ville</em> verschieden ausgesprochen wird und man <em>grand-mère</em> und nicht <em>grande-mère</em> sagt bzw. schreibt, ist linguistisch erklärbar. Menschliche Gefühle lassen sich kategorisieren und finden zum Beispiel im Theater ihren jeweiligen Ausdruck; Fabeln lassen tief in die menschliche Seele blicken, werden ab und zu neu geschrieben und erlauben so überraschende Perspektivenwechsel.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Die Schüler:innen haben vorwiegend sehr positiv auf den Anlass reagiert. Die Abwechslung zum Regelunterricht und der kreative Zugang zur Sprache wurden geschätzt und man freute sich über die motivierten Atelierleiter:innen und die Erkenntnis, sehr vieles – vielleicht auch mehr als erwartet – auf Französisch zu verstehen.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">In der Folge eine Auswahl von Eindrücken und Stellungnahmen:</p>
<p style="text-align: justify;"></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Linn, Vera und Deborah:</strong></span></h4>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Wir fanden die verschiedenen Einblicke in die Sprache sehr spannend. Es gab vieles, das wir dazulernten, zum Beispiel woher ein Wort stammt. Auch wurden die verschiedenen Ateliers kurzweilig gestaltet, sie waren abwechslungsreich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr angenehmer Morgen war.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="text-align: justify;"><strong>Nina:</strong></h4>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">[&#8230;] Die Dozierenden sprachen ein sehr schönes Französisch und ich habe mich gefreut, dass ich alles gut verstehen konnte. Zudem vermittelten sie wichtige Inhalte, die in der heutigen Zeit oft zu kurz kommen, wie etwa die Bedeutung und den tieferen Sinn von Geschichten.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><span style="color: #000000;"><strong>Jacob und Simon: </strong></span></h4>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">C’etait très intéressant qu’ils aient parlé de sujets très différents. En particulier, l’atelier «l’Amour toxique» était amusant et on a appris un peu sur le colonialisme de la France.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><span style="color: #000000;"><strong>Rose: </strong></span></h4>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000; font-size: 16px; font-family: Helvetica-neueltstd-roman, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif;">[&#8230;] Ich fand das Kennenlernen von verschiedenen Themen und Geschichten zur französischen Sprache sehr spannend und es hat tatsächlich mein Interesse an Französisch mehr geweckt. Ich fand es auch toll, dass wir viel über die Universität Zürich lernten und über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten informiert wurden. [&#8230;]</span></h3></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Je me sens attiré/e par le français. Dies ist in ungefähr die Aussage der Überschrift zu diesem Beitrag in Standardsprache. Die Vielfalt der Formen von Liebe widerspiegelt sich auch in der Sprache. Was im Französischen des Québec so ausgedrückt werden kann, heisst anderswo auch glisser pour oder avoir un coup de soleil pour. Wer nun aufgrund all des Gelesenen und Gesehenen auch für Französisch rutscht und keine Angst vor einem sprachlichen Sonnenbrand hat, sei eingeladen, seine ganz eigene Entdeckungsreise in der frankophonen Welt anzutreten. Weit reisen müssen wir hierzulande dafür bekanntlich nicht.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;"></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><em><span style="color: #000000;">Text und Bilder: Peter Stucki, Romanisches Seminar UZH<br /></span></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em><span style="color: #000000;"></span></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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		<title>Physikalische Häppchen</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/physikalische-haeppchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Hauenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schulmagazin.ksimlee.ch/?p=7024</guid>

					<description><![CDATA[Ein pythagoreischer Becher ist nichts für Durstige. Füllt man ihn zu hoch auf, entleert er sich praktisch vollständig, ohne dass man ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Ein pythagoreischer Becher ist nichts für Durstige. Füllt man ihn zu hoch auf, entleert er sich praktisch vollständig, ohne dass man etwas dagegen tun könnte. Dahinter steckt ein Druckunterschied in verschiedenen Bereichen im Innern des Gefässes, die siphonartig angeordnet sind. Angeblich geht die Erfindung des Bechers auf Pythagoras zurück, der sich als Baustellenleiter um den grossen Weinkonsum von Brückenbauern sorgte.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Mit diesem effektvollen Experiment startete die Fachschaft Physik ihre neue Reihe „physikalische Häppchen“ – verständlich, überraschend und unterhaltsam. Während rund 30 Minuten (es wurde leicht überzogen) wurde ein buntes Programm geboten, das quer durch die Physik führte und dabei angenehm kompakt blieb. Zu sehen gab es unter anderem ein dem Münchner Oktoberfest-Rotor nachempfundenes Playmobil-Karussell oder Demonstrationen zu Wärmeströmungen, die eindrücklich zeigten, wie sich Gewitterzellen bilden. Unsere Physiker:innen schafften es, ihre Themen mit viel Charme, Humor und Fachwissen auf den Punkt zu bringen – jede und jeder auf die eigene Art.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Getragen wurden die Experimente durch die genialen und durchdachten Konstruktionen von Tobias Roth, unserem Physiklaboranten, ein wahrer Meister seines Fachs!</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Und so konnte man zurücklehnen, zuschauen und mitdenken, wobei die eine oder andere Erinnerung an den eigenen Physikunterricht aufkam – nur diesmal freiwillig und ohne Prüfung danach. Der erste Durchgang ist gelungen, das Konzept überzeugt. Und so hoffen wir auf viele weitere physikalische Häppchen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><em><span style="color: #000000;">Text: Raphael Sigrist</span><br /></em><span style="color: #000000;"><em style="font-size: 16px;">Bilder: Raphael Sigrist, etsy.com </em></span></p>
<div></div></div>
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		<title>La visite de l’auteur Max Lobe</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/la-visite-de-lauteur-max-lobe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Hauenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schulmagazin.ksimlee.ch/?p=7081</guid>

					<description><![CDATA[Dank der Initiative des Winterthurer Vereins African Voices besuchte uns der schweizerisch-kamerunische Schriftsteller Max Lobe für eine Lesung und anschliessenden Austausch ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>La visite de l&#8217;auteur Max Lobe</strong></span></h1>
<h1 style="text-align: center;"></h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Dank der Initiative des Winterthurer Vereins <em>African Voices</em> besuchte uns der schweizerisch-kamerunische Schriftsteller Max Lobe für eine Lesung und anschliessenden Austausch mit den 4. Klassen. Max Lobe lebt in Genf und schreibt auf Französisch. Sein Werk ist sehr vielseitig und bezieht sich oft auf historische, politische und autobiographische Themen.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Im Unterricht bereiteten die Klassen Fragen zu seinem Leben und Werk und den Anfang seines Romans «Confidences» (Vertraulichkeiten) vor. Der Roman handelt von der Aufarbeitung des Unabhängigkeitskrieges und seinen Spuren im heutigen Kamerun. Mit dem Titel «Afrikanische Geschichte(n) sichtbar machen» durften wir in dieser Zeit auch im Schulhaus die Literatur-Ausstellung über afrikanische Autoren und Autorinnen von <em>African Voices</em> zeigen.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Am 3. Dezember war es endlich so weit: Die 4. Klassen hatten sich in der Aula versammelt und ihre Fragen waren bereit. Max Lobe würde aus «Confidences» und seinem neusten Roman «La danse des pères» lesen. Er freute sich auf den Austausch mit den jungen Erwachsenen, für die er sich immer gerne Zeit nehmen würde, wie er sagte.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Und das Treffen war so viel mehr …</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>C’était une visite incroyable avec beaucoup de sagesse, d’émotions et d’anecdotes très drôles et touchantes. Il était comme un cyclone de langues, d’émotions, de petites histoires. Cela résonnera encore longtemps.</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>Voici quelques phrases qui nous sont restées:</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>«On doit prendre la vie dans ses mains. La naissance est le point A et B est la mort, qu&#8217;on ne peut pas contrôler. Mais on peut contrôler la vie entre ces deux points.»</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>«Entre A et B, on a le temps pour danser avec la vie et trouver sa vraie mission sur terre.»</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>«C’est moi qui décide qui je suis.»</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>«En Suisse, le soleil est comme la lumière du frigo. Il y a une lumière, mais il fait froid.»</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>«La maison d&#8217;une personne est dans son cœur. C’est là où on est chez soi.»</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>Plein de couleurs, d’expressions, d’émotions : c’est comme nous décririons Max Lobe après sa visite. Il a raconté son histoire en chantant et en lisant. À la fin, il a pleuré. C’est pourquoi nous trouvons que sa présentation était très honnête.</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>Max Lobe a dit que pour lui c’était égal si les personnes l’appellent une femme ou un homme. Parce que la logique est très facile : He just doesn’t care. C’est un message pour les jeunes. Be who you want to be, do what you want to do.</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong>Il se détache fièrement du reste de la société.</strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;">Mit ihm löste sich dieser Morgen vom Schulalltag ab und nahm uns mit in einen grenzenlosen Raum von Sprachen, Literatur und Leben.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><em>Text: Corinne Hübscher, Nuria Lanzicher, Klassen 4b, 4e und 4h<br />Bilder / Zeichnungen: Schülerinnen der Klasse 4b</em><span></span></p>
<div></div>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p style="font-weight: 400;"></p></div>
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		<title>PPP: Das neue Profil kommt bei den Erstklässler:innen gut an</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/ppp-das-neue-profil-kommt-bei-den-erstklaesslerinnen-gut-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Hauenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schwerpunktfach PPP – Auch für uns Lehrpersonen bedeutete der Sommer vergangenen Jahres einen Aufbruch in neue Gefilde, da wir die...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Das Schwerpunktfach PPP – Auch für uns Lehrpersonen bedeutete der Sommer vergangenen Jahres einen Aufbruch in neue Gefilde, da wir die Fächer Pädagogik/Psychologie und Philosophie bisher nur in der 3. bzw. 4. Klasse unterrichtet hatten, mit dem neuen Schwerpunkt PPP an unserer Schule nun aber Erstklässler:innen vor uns sassen. Mit lebensnahen Themenkreisen verfolgten wir das Ziel, die Schüler:innen mit den Mechanismen der menschlichen Psyche, den Erziehungswirklichkeiten und den Erkenntnis- und Sinnfragen zu Mensch und Leben vertraut zu machen. So standen zum Beispiel unterschiedliche Erziehungsziele und -stile im Fokus der Aufmerksamkeit, um sich eigene Lehr- und Lernerfahrungen bewusst zu machen. Des Weiteren haben wir einen vertiefenden Blick auf das Thema der psychischen Gesundheit geworfen: Was heisst das genau, wenn jemand psychisch gesund beziehungsweise krank ist? Welche Risikofaktoren können unser Wohlbefinden nachhaltig gefährden und welche Gegenmassnahmen gibt es? Oder wir haben uns damit beschäftigt, was unter Glück zu verstehen ist und was ein glückliches Leben ausmacht. Wie ist das Streben nach dem eigenen Glück mit dem Wohl der Mitmenschen vereinbar? Passen persönliches Glück und moralisches Handeln zusammen oder schliessen sie sich aus?</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Es hat uns ausserordentlich gefreut und auch beeindruckt, mit welchem Engagement und Interesse sich unsere erste PPP-Klasse diesen Fragen widmete. Die entsprechenden Analysen und Diskussionen wiesen einen Grad an Differenzierung und Tiefe auf, der unsere Erwartungen bei Weitem übertraf. Mit Freude und Neugier blicken wir den kommenden Jahren entgegen.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><em>Text: Roger Hofer, Jakob Lieske<br /></em></span><span style="color: #000000;"><em>Bilder: Judith Balla</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Arleen Nebel, 1f</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Als ich mich für das PPP-Profil entschieden habe, wollte ich besser verstehen, was Menschen ausmacht und wie wir miteinander umgehen. Besonders spannend fand ich die verschiedenen Erziehungsmethoden und wie stark sie unser Verhalten prägen können. Ein Moment, der mir im Gedächtnis geblieben ist, war eine Diskussion über Kindheit und Entwicklung – ich habe dabei viel über mich selbst gelernt. Durch das Profil habe ich neue Denkweisen entwickelt, die mir auch im Alltag helfen, z. B. in schwierigen Lebensphasen bewusster mit mir umzugehen. Besonders interessiert mich, wie man Krisen bewältigen kann und was einem dann wirklich hilft. Ich sehe andere Menschen jetzt differenzierter, mit mehr Verständnis. Das PPP-Profil ist etwas ganz Anderes als der übliche Unterricht – es ist voller spannender Diskussionen, kreativ, mega praktisch und macht einfach richtig Spass.</span></p>
<p style="text-align: justify;"></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: justify;"><strong>Hannah Stark, 1f</strong></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Philosophie-Themen, die wir behandelt haben, finde ich immer wieder im Alltag. Das ist super, weil ich dann immer etwas zu dem Thema sagen kann. Im PPP-Unterricht lesen und analysieren wir viele Texte, was ich persönlich manchmal langweilig finde, aber nach dem Lesen können wir die Texte zusammen besprechen. Das ist spannend, weil man dann immer die Meinungen der anderen mitbekommt. In Psychologie und Pädagogik haben wir auch schon einige «Experimente» gemacht, z. B. einen IQ-Test oder ein kleines Theaterstück. Generell gefällt mir der PPP-Unterricht besser als die meisten anderen Fächer.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Lino Kost, 1e</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Der PPP-Unterricht ist in zwei Teile gegliedert: Philosophie sowie Pädagogik und Psychologie. Diese werden zwar gleichzeitig, jedoch von verschiedenen Lehrpersonen gelehrt. Wo sich diese beiden Felder im Vergleich zu anderen Fächern unterscheiden, liegt in ihrem Einfluss ausserhalb der Schule, wobei das auch an meinem Interesse liegen kann. Am Beispiel der Moral lässt sich das verständlich machen. Hat man sich in der Philosophie mit einem moralischen Prinzip auseinandergesetzt, kann es einen Einfluss auf zukünftige Entscheidungen haben. Das Gegenstück in Pädagogik und Psychologie wäre das Vertrautmachen damit, wie Leute Dinge wahrnehmen. Dieses Phänomen verleiht dem Fach meiner Meinung nach eine gewisse Einzigartigkeit, welche es engagierender macht.</span></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Lilly Meier, 1f</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Durch das neue PPP-Profil konnte ich meine Sichtweisen nicht nur in der Schule, sondern auch darüber hinaus erweitern. Im Pädagogik- und Psychologie-Unterricht haben wir z. B. die Frage behandelt, ob der Mensch wirklich Erziehung braucht. Die sogenannten Wolfskinder zeigen: Ohne soziale Kontakte entwickeln sich Sprache, Denken und Verhalten kaum. Auch in der Philosophie stellen wir spannende Fragen – etwa beim Schiff des Theseus: Bleibt etwas dasselbe, wenn sich alles an ihm verändert? Und wenn man aus den alten Teilen ein Neues baut – welches ist das Original? Das regt zum Nachdenken an, was Identität wirklich ausmacht. Das PPP-Profil bringt viele solcher Diskussionen mit sich und macht den Unterricht nicht nur interessanter, sondern auch persönlicher.</span></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Rebecca Glen, 1f</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Der Unterricht im PPP-Profil unterscheidet sich von dem in anderen Fächern. Diskussionen und Gespräche zu verschiedenen Themen machen die Stunden besonders spannend und es wird grossen Wert daraufgelegt, dass wir uns aktiv einbringen können. Es gefällt mir, dass wir nicht so viel auswendig lernen müssen und dadurch mehr Zeit für andere Fächer haben. Durch das Profil habe ich gelernt, offener zu denken, verschiedene Perspektiven besser zu verstehen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Das PPP-Profil hat meine Sicht auf Menschen und Erziehung stark geprägt.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Elias Lebeda, 1e</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Im Profilfach PPP habe ich bereits viele interessante Dinge gelernt. Besonders spannend fand ich den Einstieg in die Psychologie, in der der Zusammenhang zwischen Erleben und Verhalten analysiert wird. Hierbei geht es darum, dass jede Handlung zu einer Erfahrung führt, die dann wiederum Grundlage für die nächste Handlung sein kann.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ein weiteres interessantes Thema ist die psychische Gesundheit. Diese gerät aus dem Gleichgewicht, wenn die an eine Person gestellten Anforderungen oder deren Belastungen grösser sind als deren vorhandene Ressourcen. Ein Beispiel hierfür ist, wenn die vorhandene Zeit zum Lernen für ein Prüfung nicht ausreicht und hierdurch Stress entsteht.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Insgesamt denke ich, dass ich viele Inhalte aus dem PPP-Unterricht in meinem täglichen Leben gebrauchen kann.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Lisa Pellettieri, 1f</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Als ich mich für das Profil PPP entschieden habe, hatte ich die Erwartung, mehr über menschliches Verhalten zu lernen, vor allem was kleine, unbewusste Gesten über eine Person aussagen können und wie man Menschen besser «lesen» kann. Von Philosophie hatte ich zunächst keine grosse Vorstellung.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Im Unterricht lag der Fokus bisher vor allem auf Themen wie Kindererziehung und kindlicher Entwicklung. Der Bereich Körpersprache wurde bisher weniger behandelt, als ich es mir anfangs vorgestellt hatte. Im Fach Philosophie haben wir verschiedene Philosophen kennengelernt und uns mit ihren Texten auseinandergesetzt.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich empfehle PPP vor allem denen, die sich für die Erziehung und Entwicklung des Menschen interessieren, psychologische und pädagogische Zusammenhänge besser verstehen möchten und Freude daran haben, über philosophische Themen zu diskutieren.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_37">
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			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Moira Schellenberg, 1f</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Im PPP-Profil lernt man, grundlegende Fragen des Lebens zu reflektieren – Fragen, die zwar herausfordernd, aber besonders spannend sind. In Philosophie lesen und analysieren wir bedeutende Texte und diskutieren darüber, was neue Denkansätze und Perspektiven eröffnet. Psychologie und Pädagogik zeigen auf, wie sich Persönlichkeit entwickelt, was sie beeinflusst und wie der Charakter eines Menschen geformt wird. Viele Inhalte lassen sich direkt auf das eigene Leben beziehen, was den Unterricht persönlich und bereichernd macht. Besonders spannend war für mich die Auseinandersetzung mit Erziehungsmethoden. Dadurch wurde mir bewusst, wie bestimmte Erfahrungen meine Entwicklung geprägt haben. So fördert das PPP-Profil nicht nur das Verständnis für andere, sondern auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit.</span><span style="color: #000000;"></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #000000;"><strong>Selma Wieland, 1f</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Meine Wahl für das Fach Psychologie und Pädagogik entstand durch den Wunsch, Menschen besser zu verstehen und Wissen effektiv zu vermitteln. Das Fach Philosophie hilft mir, moralische Fragen besser einzuschätzen. Um mein Ziel privat und beruflich zu erreichen, benötige ich diese Kompetenzen.</span></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Dank dieser Fächer bin ich persönlich deutlich empathischer geworden. Diese Sensibilisierung hat mich tiefgründiger und reflektierter gemacht, manchmal fast zu sehr. Ich hinterfrage mein Verhalten in verschiedenen Lebenssituationen kritischer. Komplexe Inhalte kann ich besser verstehen und zusammenfassen. Dabei muss mir stets bewusst bleiben, dass jeder Mensch fehlbar ist und seinen persönlichen Eisberg mit sich trägt, dessen grösster Teil unter der Oberfläche verborgen bleibt und mit Vorsicht respektiert werden muss.</span></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_39">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #000000;"><em>Beiträge zusammengestellt von: Stefanie Bäurle</em></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_40">
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		<title>Projektarbeit im Fach Deutsch: Journalistische Entdeckungsreise in die Musikwelt</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/projektarbeit-im-fach-deutsch-journalistische-entdeckungsreise-in-die-musikwelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[imlee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Herbstsemester 2024/25 tauchten die Schüler:innen aller zweiten Klassen in die faszinierende Welt des Journalismus ein. Im Rahmen des SOL-Projekts im Deutschunterricht verfassten sie eine Reportage...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="line-height: 14.4px;">Im Herbstsemester 2024/25 </span><span style="line-height: 14.4px;">tauchten </span><span style="line-height: 14.4px;">die</span><span style="line-height: 14.4px;"> </span><span style="line-height: 14.4px;">Schüler</span><span style="line-height: 14.4px;">:</span><span style="line-height: 14.4px;">innen</span><span style="line-height: 14.4px;"> aller</span><span style="line-height: 14.4px;"> </span><span style="line-height: 14.4px;">zweiten</span><span style="line-height: 14.4px;"> Klassen</span><span style="line-height: 14.4px;"> in die faszinierende Welt des Journalismus ein. Im Rahmen des SOL-Projekts im Deutschunterricht verfassten sie eine Reportage</span><span style="line-height: 14.4px;">. </span><span style="line-height: 14.4px;">Dieses Projekt verfolgt mehrere </span><span style="line-height: 14.4px;">Ziel</span><span style="line-height: 14.4px;">e: Die Jugendlichen sollen nicht nur die Besonderheiten der Textsorte kennenlernen, sondern auch ihre Fähigkeiten in Teamarbeit, Recherche und Interviewführung</span><span style="line-height: 14.4px;"> ausbauen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="line-height: 14.4px;">Ein besonders interessantes Beispiel liefern die drei Schüler</span><span style="line-height: 14.4px;"> </span><span style="line-height: 14.4px;">Flynn </span><span style="line-height: 14.4px;">Sallefranque</span><span style="line-height: 14.4px;">, </span><span style="line-height: 14.4px;">Yaron Strebel</span><span style="line-height: 14.4px;"> und </span><span style="line-height: 14.4px;">Eli Hess</span><span style="line-height: 14.4px;"> </span><span style="line-height: 14.4px;">der </span><span style="line-height: 14.4px;">Klasse 2e</span><span style="line-height: 14.4px;"> unter der Leitung ihr</span><span style="line-height: 14.4px;">es Deutschlehrers</span><span style="line-height: 14.4px;"> Jakob Lieske</span><span style="line-height: 14.4px;">. Flynn, Yaron und Eli beschlossen, </span><span style="line-height: 14.4px;">einen Blick hinter die Kulissen des Lebens als Bandmusiker zu werfen. Für ihre Reportage besuchten sie ein Konzert d</span><span style="line-height: 14.4px;">er «</span><span style="line-height: 14.4px;">Stubete</span><span style="line-height: 14.4px;"> G</span><span style="line-height: 14.4px;">äng</span><span style="line-height: 14.4px;">» und trafen</span><span style="line-height: 14.4px;"> </span><span style="line-height: 14.4px;">Seraphim von Werra</span><span style="line-height: 14.4px;">, </span><span style="line-height: 14.4px;">einen der talentierten Akkordeon-Spieler der Band, </span><span style="line-height: 14.4px;">zum Gespräch</span><span style="line-height: 14.4px;">. </span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="line-height: 14.4px;">Lassen Sie sich von der Reportage </span><span style="line-height: 14.4px;">der drei </span><span style="line-height: 14.4px;">in die Welt der Musik entführen. Die vollständige Reportage finden Sie im Anschluss</span><span style="line-height: 14.4px;">.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Stefanie Bäurle</em></span><br /><span style="color: #000000;"><em>(Bilder: Judith Balla)</em></span></p></div>
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		<title>Literatur im Podcast</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/literatur-im-podcast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[imlee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 09:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Klasse 4g hat sich jüngst intensiv mit eigens ausgesuchten literarischen Werken auseinandergesetzt. Lesend und diskutierend spürte sie in Kleingruppen unter anderem Fokusthemen, Figuren und sprachlichen Besonderheiten nach und bündelte ihre Interpretationen, Gedanken und offenen Fragen in Form von literarischen Podcasts. Lukas Gerster, Gregory Hegi und Andrin Hohl beschäftigten sich etwa mit dem dystopischen Roman <em>Corpus Delicti </em>der deutschen Autorin Juli Zeh. Die drei Maturanden diskutieren unter anderem darüber, was an diesem Werk vorausschauend, bewegend, bisweilen unangenehm wahr, versöhnlich, aber zugleich auch spaltend ist. Tauchen Sie ein in ein anregendes literarisches Gespräch. </span></p>
<p><em></em></p></div>
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					<h3 class="et_pb_module_header">Im Gespräch zum Roman «Corpus Delicti» von Juli Zeh</h3>
					
					<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-5946-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://schulmagazin.ksimlee.ch/wp-content/uploads/2024/05/Podcast_Corpus-Delicti_Juli-Zeh.mp3?_=2" /><a href="https://schulmagazin.ksimlee.ch/wp-content/uploads/2024/05/Podcast_Corpus-Delicti_Juli-Zeh.mp3">https://schulmagazin.ksimlee.ch/wp-content/uploads/2024/05/Podcast_Corpus-Delicti_Juli-Zeh.mp3</a></audio>
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		<title>Wirtschaft erleben und dokumentieren</title>
		<link>https://schulmagazin.ksimlee.ch/wirtschaft-erleben-und-dokumentieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[imlee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2024 20:32:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schulmagazin.ksimlee.ch/?p=5598</guid>

					<description><![CDATA[Vergangenen Herbst erfuhren unsere Maturandinnen und Maturanden, was es heisst, ein Unternehmen zu führen. Während einer Woche agierten sie als Geschäftsleitungen…]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Vergangenen Herbst erfuhren unsere Maturand:innen, was es heisst, ein Unternehmen zu führen. Während einer Woche agierten sie als Geschäftsleitungen von mehreren konkurrenzierenden KMU und wurden dabei von Führungskräften aus der Wirtschaft intensiv gecoacht und begleitet. Sie lotsten ihre simulierten Unternehmen durch turbulente Geschäftsjahre, entwickelten Unternehmensstrategien und mussten im Team wichtige operative Entscheidungen in einer sich stets wandelnden Welt treffen. Die Schüler:innen waren mit unterschiedlichen Zielkonflikten und moralischen Dilemmata im Zusammenhang mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen der Nachhaltigkeit konfrontiert. So galt es, Arbeits- und Anstellungsbedingungen, Lohnfragen ebenso wie Anreize der Arbeitswelt mit Blick auf die Unternehmensstrategie zu berücksichtigen und diskursiv auszuhandeln.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Wirtschaftswoche wurde erstmals filmisch und fotografisch von einem Presseteam – bestehend aus vier Maturand:innen – begleitet. Das Ziel bestand darin, diese Projektwoche möglichst authentisch aus Schüler:innen-Perspektive zu dokumentieren. So wurden unter anderem die anfängliche Skepsis gegenüber wirtschaftlichen Themen, intensive Diskussionsmomente, herausfordernde Durststrecken ebenso wie kleinere und grössere Lichtblicke, Firmenbesuche und das grosse Finale am Ende der Woche durch die Linse eingefangen. Entstanden sind einerseits lebendig-pointierte Fotos sowie andererseits teils narrative, teils dokumentarische Videos, die täglich auf dem schuleigenen Instagram-Kanal gepostet wurden. Gerne zeigen wir hier eine Auswahl des vielfältigen Bild- und Videomaterials.</span></p>
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<p style="text-align: justify;"><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"></span></p></div>
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<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto" style="color: #000000;"><em>Alexandra Hauenstein<br /></em><em>(Bilder: Amy Bachmann, Nils Bühler, Gregory Hegi, Felipe Zingg)</em></span></p>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_8 et_pb_bg_layout_light" href="https://schulmagazin.ksimlee.ch/" data-icon="&#xe009;">zurück</a>
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